„Mannheim reagiert“ ein voller Erfolg.

Über 100 Jugendliche und Erwachsene aus der Metropolregion Rhein Neckar kamen in die MWS-Halle am Herzogenried, um eine Kettenreaktion von fast 100 Meter zu bauen.

Dabei konstruierten die Teilnehmer jeweils eigene Kettenglieder, die sie am Veranstaltungstag zu einer einzigen großen Reaktion zusammenführten. Die einzelnen Kettenglieder wurden so aufeinander abgestimmt, dass ihre Bewegung, ihre Kraft oder ihr Impuls ausreichten, um ein neues Kettenglied anzustoßen. Dabei kamen nicht nur Seil- und Rohrsysteme zum Einsatz, sondern auch akustische Elemente in Form von Glocken oder aber ein lauter Knall bei der Kettenreaktion vom Raum-Zeit-Labor. Die Auszubildenden der Stadtentwässerung Mannheim bauten ein Klärwerk nach. Die Reaktionen des Jugendhauses Herzogenried und der Freizeitschule waren die „umweltfreundlichsten“, da diese komplett aus Holz und Pappe gebaut wurden. „Das ist kein Wettbewerb, bei dem die einzelnen Teilnehmer gegeneinander antreten. Nur gemeinsam können sie die Kettenreaktion in Gang bringen und ablaufen lassen“, betonten die Veranstalter.

Schulen von Mannheim bis Ladenburg nahmen an der Kettenreaktion teil, aber auch Jugendzentren, die Azubis der MVV Energie und der Stadtentwässerung, der Mannheimer Tüftlertreff RaumZeitLabor und Familien. „Unsere Idee umzusetzen und die Bestandteile dafür anzumalen hat mir am meisten Spaß gemacht“, strahlte die 14-jährige Romina von der Friedrich-Ebert-Schule nach ihrer gelungenen Kettenreaktion. Und die Grundidee war eine besondere: so sollte nichts umgeworfen, sondern aufgerichtet werden. David und Niclas, beide von der Merian-Realschule in Ladenburg, waren sich einig: „Das war gar nicht so einfach“. Denn ihre Gruppe wurde nochmals in drei Untergruppen geteilt, die Schwierigkeit war dann, „etwas am Schluss der Reaktion zu finden, das richtige Element einzubauen, so dass es auch weiter geht“. Die Begeisterung der überwiegend jugendlichen Teilnehmer zeigte den Erfolg des Wettbewerbs.

Stadträtin Lena Kamrad lobte „Mannheim reagiert“, da „Phantasie und Kreativität, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis vereint werden. Durch das Projekt haben die Teilnehmer auch Bildung erfahren“.

Die Aktion wurde im Herbst letzten Jahres von der Jugendförderung des Jugendamtes (dem Ideengeber), dem Fachbereich Bildung und den Technoseum ins Leben gerufen. Gesponsort wird das Projekt vom Hauptsponsor Fuchs-Petrolub und von Roche, unterstützt von der Heinrich Vetter Stiftung.

Bilder von der Veranstaltung gibt es hier

 
Banner
Banner
Banner